GWENDOLYN MASIN & ANDREAS SCHAERER

Live: Cocktail für die Musen im Casino Bern am 26. Oktober 2019

Bild Fredi Hallauer

Dies war der erste Abend im gut besetzten Casino Bern des Formats Cocktail für die Musen. Gwendolyn Masin war Gastgeberin und wird es auch in Zukunft sein. Sie hatte eine Carte Blanche und lud Andreas Scherrer ein, den Jazzsänger und Komponisten. Klar das diese zwei nicht alleine den Abend bestritten, sie hatten noch einige hochkarätige MusikerInnen mit dabei, einige speziell eingeflogen. Es waren u.a. Etienne Abelin, Gina Maria McGuinness an den Violinen, Cecilia Bercovich aus Spanien an der Viola, Matteo Burci am Kontrabass, Patrick Moriarty aus London am Violoncelle, Wolfgang Zwiauer am E-Bass und der Finne Kalle Kalima an der E-Gitarre. Der Abend begann mit einem Doppelstreichquartett von Johann Sebastian Bach, von den Streichern gespielt. Es folgten noch zwei Streichquartette, diesmal von Andreas Schaerer komponiert, aber wiederum von einem Teil der Streicher gespielt. Dann trat Andreas Schaerer mit Wolfgang Zwieauer und Kalle Kalima auf die Bühne. Sie spielten Stücke von und mit Andreas Schaerer, wo er sang und Beatboxte und das Orchester dirigierte. Es folgte ein weiteres Streichquartett von J.S.Bach, diesmal hätte es ein Cembalo benötigt, welches aber mit der E-Gitarre und dem E-Bass übernommen wurde, aber im klassischen Sinne. nach weiteren typischen Schaerer Kompositionen spielte Gwendolyn Masin ein Violinkonzert von Bach, das Streichorchester übernahmen E-Gitarre, E-Bass und die Stimme von Andreas Schaerer, die Streicher verliessen die Bühne. So ging es immer weiter an diesem wundervollen Abend, welcher fast drei Stunden (mit Pause) dauerte. Musik wurde nicht neu erfunden, es gab auch keinen Knall beim Aufeinanderstossen von Klassik und Jazz, nein es wurde versucht miteinander zu musizieren, als ob es keine Grenzen gäbe. Gegensätze waren trotzdem vorhanden und diese Reibung die machte das magische an diesem Abend aus. Ein Abend voller musikalischer Wunder mit vielen leisen Tönen und einem sehr aufmerksamen Publikum.

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Fredi Hallauer

STEPHAN EICHER UND BERNER FREUNDE

„Machs na“ Eröffnung Casino Bern am 6. September 2019

Nach der offiziellen Begrüssung las Martin Suter seine erste Geschichte über die Beziehung von Stephan Eicher zum Casino Bern. Dann trat Stephan Eicher auf die Bühne und sang sein erstes Lied von 1977.

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Es folgte Mario Batkovic solo mit Akkordeon. Er füllte das Casino mit seinen speziellen Klängen. Nach drei seiner speziellen Stücken spielte er zusammen mit den Krüger Brothers, dem Kaleidoscop String Quartet und einem Schlagzeuger den Berner Marsch.

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Dann übernahmen die Krüger Brothers die Bühne. Sie spielten zuerst ein Movement aus einer ihrer Suiten. Ein Lied aus einer neuen Suite über die Western Pacific, welches erst in ein paar Wochen erscheint, folgte. Sie spielten ein weiteres Stück mit dem Kaleidoscop String Quartet. Mit „Fields Of Gold“ brachten sie den Saal zum Kochen und ernteten Standing Ovation. Stephan Eicher sang mit den Krüger Brothers und weiteren Musikern, „Wit wit wäg“. Dann sang er in verschiedenen Besetzungen ganz neue Lieder. Martin Suter las immer wieder Geschichten. Heidi Happy wird mit Stephan Eicher auf die nächste Tour gehen und sie sang ein eigenes Lied. Dann Vollgas mit zusätzlichen Perkussionisten und zwei Bläsern von Traktorkestar. Dann waren es fünf Bläser. Berner Bach Chor und Streichquartett spielten zweimal etwas klassisches, dazwischen begleiteten sie Stephan Eicher.

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Mit „I weiss nid was es isch“ ging es weiter. Schlag auf Schlag folgte Claire Huguenin und sang mit Stephan Eicher zwei Lieder. Eicher/Suter mit Band fuhren fort, dann kam Mike von Jeans for Jesus auf die Bühne. Nach einem Jeans for Jesus Song spielten sie den „Eisbär“ auf Berndeutsch. Sehr gelungen.

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Polo Hofer wäre auch ein Gast gewesen, darum sang Stephan Eicher “ D‘ Rosmarie und i“. Weitere Lieder folgten und auch der erste Schluss. Darauf brillierte das Kaleidoscop String Quartet alleine. Dann wieder fast alle MusikerInnen des Abends gemeinsam. Nach dem nächsten Schluss marschierte das Traktorkestar durch den Grossen Saal des Casinos. Nach ein paar Stücken kam Stephan Eicher wieder dazu. Sie spielten weitere Perlen aus dem Eicher Repertoire. Plötzlich waren alle Sängerinnen und Sänger des Abends auf der Bühne und halfen mit. Zum Schluss dann „Simelibärg“ mit Traktorkestar und Berner Bach Chor. Das Publikum war schon lange nicht mehr auf die Stühle zu bekommen. Und weiter ging das Konzert. Das Traktorkestar und seine Schlagwerker gaben Vollgas mit einem Solo. Ganz zum letzten Schluss dann noch „Hemmige“ und noch ein bisschen Ramba Zamba des Traktorkestars. Nach guten vier Stunden war die grosse Sause zu Ende. Ein riesen Erlebnis.Einmalig.

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Fredi Hallauer