WINTERSHOME

Interview:

Fredi Hallauer sprach am Zermatt Unplugged mit den drei Frauen von Wintershome

Album: „Around You I Found You“ (India Media Group/Rough Trade)

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Die sechs jungen Leute, drei Frauen und drei Männer, kommen alle aus Zermatt. Alle Sechs singen, dazu spielen sie Gitarren, Keyboards, Bass und Schlagzeug und Perkussion. Herausgekommen ist ein gelungenes Album mit federleichter, luftigem Folkpop, näher beim Folk. Das Album ist sehr abwechslungsreich, da die Leadstimmen wechseln und dann gibt es wieder Chorgesang. Ihre Songs haben sie alle selber geschrieben und sie haben ein gutes Songwriting. Wintershome sind eine Band die international tönt und auch mithalten kann. Sonnenschein und Unbeschwertheit sind beim Hören dieser Musik garantiert.

Fredi Hallauer

BRANDHÄRD

Album: „1997“ (Radicalis)

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Die Basler Rapper haben ihr Jubiläum verschlafen, darum ein Jahr später. Die Brandhärd gibt es nämlich nun 21 Jahre. Auf dem Album sind die Single „Mit Links“ ein neues Stück, und elf alte Tracks, die wichtigsten für die Band in ihrer Geschichte. alle diese Tracks wurden neu eingespielt zusammen mit der Band mit welcher sie oft Live unterwegs sind. Die tollen Titel wie „Nochbrand“ oder „Blackbox“ aber auch „Träne in de Auge“ leben hier neu auf. Nichts neues, aber neu verpackt und immer wieder gern gehört. Danke Brandhärd.

Fredi Hallauer

CHURCHHILL

Interview:

Am 9. April sprach Fredi Hallauer mit Churchhill

Album: „Kann Spuren von Rap enthalten“

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Churchhill hat wirklich zwei H, denn es kommt von Church Hill (Kirchenhügel). Die beiden Gürbetaler Rapper haben sich mit einer 7 köpfigen Band umgeben. Nein Churchhill tönen nicht wie Lo & Leduc. Ihr Mundartrap eht ab mit einem starken Flow und die Band legt Beats darunter und Hörner dahinter. Bei Rap ist ja immer der Text wichtig und der ist gut bei Churchhill. Im Reggaetitel „Entsorgigshof“ sinieren sie über die Sorgen und sie singen dass sie deine Sorgen entsorgen. In „Lenz“ geht es um Liebe oder um das sich verlieben. „LifeIs Life“ geht um den Tierschutz vollumfänglich und „Mamamaminid“ ist „Papa was a rolling stone“ von einem anderen Blickwinkel besungen. Musikalisch nehmen sie die Rhythmen welche gerade zum Text passen von Pop zu Latin oder Reggae, bei den Texten gibt es viele kurze Zitate von bekannten Songs und Liedern. Churchhill gehört zu den Mundartbands von Bern der Spitzenklasse.

Homepage von Churchhill

Fredi Hallauer

FRATELLI-B

Album: „Per Du“ (Tell Records/Musikvertrieb)

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Die Rapper Duo aus Zug ist wieder oder immer noch da, und das zum Glück. Die tollen Beats mit Tempo und Power die sie ihren Texten unterlegen sind schon mal hörenswert. Dazu kommen ihre Texte, schnell und kompromisslos mit tollem Flow kommen die daher, und immer gut verständlich. Dass es ihnen wichtig ist, was sie rappen sieht man darin, dass ein ganzes Booklet dem Album beiliegt mit den ganzen langen Texten. Das Album ist so vollbepackt wie jeder einzelne Songs und da gibt es wirklich 19 Songs zu hören. Sie rappen über den Alltag, aber sie sind auch älter und reifer geworden und darum ihr Alltag auch realistischer. Gut, der eine ist offenbar nur in Trainerhosen unterwegs „Trainerhose“, was doch einen Einblick in die Philosophie eines Trainerhosenträgers gibt. Sie sind auch im Alter der Klassentreffen „Klassetreffe“ und „Was zämeghört“ spricht für sich. Verschiedene Rap Kollegen und Kolleginnen helfen da und dort mit und auch musikalisch sind Gäste zu hören. Eine gelungene Rap CD.

Fredi Hallauer

BERGERAUSCH

Album: „Nie ghört“ (Narrenschiff)

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Der Untertitel diese Albums heisst „Lieder aus der Schweiz“. Bergerausch das ist Betinko (Bettina Klöti) mit Gesang, Gitarrenbanjo; Vera Kappeler die Pianistin zwischen Jazz und Folk; urs Vögeli an den Saiteninstrumenten und Backingvocals, Luca Ramella an den Drums und Perkussion;  Michael Flury an der Posaune und Christian Weber am Kontrabass. Die Sängerin Betinko, singt mit ihrer sonoren Altstimme Lieder und vertonte Texte, sowie Eigenkompositionen und Texte aus der Schweiz, aus den Bergen. Bekannt sind sicher Texte von Carl Albert Loosli und Adolf Wölfli, mit je zwei Texten, dann traditionelle Lieder wie „Chrieseli“, „S’Bugglet Mannli“ oder „Anneli“, aber so wie hier hat man sie noch nie gehört. Die Lieder sind teils lüpfig, teils nachdenklich und immer ist der Text sehr wichtig und dadurch auch präsent aufgenommen und gemischt. „Nie ghört“ ist ein eigenwilliges Album aber auch ein sehr kreatives.

Musik hören

Fredi Hallauer

 

MOTHERFUCKIN‘ MOTHERFUCKERS

EP: „Motherfuckered“ (Luxnoise Records)

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Diese Band setzt sich aus je zwei Mitgliedern der Bands The Hip Priests und Bitch Queens zusammen. Sie nahmen diese sieben Songs gemeinsam in bester Punkmanier auf. die Gitarren maximal verzerrt und übersteuert, alles laut und schnell und trotzdem noch mit Qualität. Das ist Punk wie er sein muss. Zwei Songs sind knapp über zwei Minuten lang, die anderen fünf Songs deutlich kürzer. die Motherfuckin‘ Motherfuckers bringen es rasend auf den Punk(t).

Fredi Hallauer

KADEBOSTANY

Album: „Monumental“

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Die welschschweizer Elektropop Gruppe bringt wiederum Bewegung in die Elektromusikszene. Sie sind popiger geworden aber nicht billiger sondern das Gegenteil. die Sounds sind zum Teil Monumental, andere wiederum schlicht. Die Sängerin singt umwerfend, manchmal getunt und manchmal auch fast Solo mit einfachen Beats und Klängen dabei. vor allem ist ihre Gesangsart sehr vielseitig. Positiv auffallend ist, dass der Beat nicht nur eins, zwei ist sondern manchmal sogar ziemlich vertrackt und auch Rhythmuswechsel kommen vor. So macht Elektropop echt Spass.

Fredi Hallauer