KUMMERBUBEN & DAS APOKALYPSE-ORCHESTER

Live: Mühle Hunziken am 12. November 2021

Bild Fredi Hallauer

Auf die Bühne traten zwölf Musiker*innen, die fünf Kummerbuben und dazu ein Streichquartett plus eine Klarinettistin, ein Posaunist und ein Trompeter. Die Songs waren apokalyptisch dunkel und die Texte fragmentarisch und kryptisch. Irgendwie kam keine Stimmung auf. Der Sänger schaukelte in seiner gewohnten Art hin und her, der Bassist stand und auch die drei Musiker*innen an den Blasinstrumenten. Die beiden Gitarristen sassen und auch das Streichquartett und der Schlagzeuger. Nach einer geraumen Zeit spielten sie eine fröhlichere Melodie mit Tanzrythmus und später noch „Anneli wo bisch geschter gsi“ in der Kummerbuben Version. Der Sound war undifferenziert. Die Streichinstrumente kamen zuwenig zum Zug und hatten auch Stimmen, welche im allgemeinen, düsteren Nebel verloren gingen. Die Posaune war auch nur schwach zu vernehmen. Einzig die Klarinette und die Trompete stachen aus dem Nebelbrei hervor. Die Musiker der Kummerbuben hatten ebenfalls viel zu wenig Platz für Soli und passten sich dem Brei an. Der Schlagzeuger gefiel mit seinen perkussiven Spiel. Es lag sicher an den Arrangements und so spielt es keine Rolle zu wievielt die Kummerbuben auf der Bühne stehen. In der Pause hörte ich bei vier verschiedenen Gruppen zu und es tönte überall ähnlich. Begeistert war niemand. Für einmal konnten die Kummerbuben die Erwartungen des Publikums nicht erfüllen.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

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