HALUNKE

Album: „Flamingo“ (Der letzte Schrei Records)

Für die Halunken war es wieder Zeit ein neues Album herauszugeben und zufälligerweise fiel der Prozess für das Album (Schreiben, Aufnehmen usw.) in die Lockdown Zeit. Aber der Lockdown igeistert nur in einem Lied herum. Ansonsten sind neue Musiker dabei und Anja singt nicht einfach die Backings, sondern sie singt im lead mit und übernimmt ihn sogar. Das ist sehr erfrischend und abwechslungsreich. Häni und Anja ergänzen sich gut im Gesang und es ist auch schön zu hören, wenn sich Häni etwas zurücknimmt. Die Lieder sind zum grossen Teil neu, ein paar sind neue Versionen. Mit 16 Liedern ist es ein langes Album geworden, aber wohlverstanden, kein langweiliges. Die Texte handeln vom Alltag, von Sehnsüchten und Wünschen und was das Leben sonst noch so bringt. Für mich sticht „Kuschelrock“m heraus, mit der Situation zu Hause zu sitzen im Pijama, auf dem Sofa und Netflix leerschauen und der Bemerkung, das dies nicht Kuschelrock ist. Die Stimmung ist aufgestellt. Musikalisch sind da viele Einflüsse zu hören, so entstand ein neuzeitlicher Mundartrock. Die CD gibt es auch als Fanbox mit einem schönen Buch, welches hier zu einem späteren Zeitpunkt besprochen wird.

Fredi Hallauer

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