NADJA ZELA

Album: „Greetings To Andromeda. Requiem“ (Patient Records/Irascible)

Die Musikerin aus Zürich verlor ihre Stimme, nachdem unerwarteten Tod ihres Mannes. Sie setzte sich mit Klängen auseinander und schrieb eine Musik zu den Fragen des Todes. Da fand sie die Stimme wieder. Nun ist es ein Rock Requiem von 75 Minuten Dauer geworden. Die Stimmen, nämlich auch die ihrer drei Musiker sind wichtig, egal ob im Vordergrund oder Hintergrund, ob klar oder verzerrt. Gitarrensounds bilden spezielle Klänge, welche auch die Stimmung verbreiten. Der Bass spielt melodiös, das Schlagzeug einfache gerade Rhythmen, dazwischen auch ein bisschen Elektronik, oder zur Stimmung passend ein Harmonium. Gesungen wird vorwiegend Englisch, aber ebenfalls mal Französisch und Mundart. Diese Musik kommt wirklich wie ein Requiem daher, musikalisch spröd, minimal, oft soft aber da und dort auch mal kräftig, vor allem auch das Schlagzeug hat diesen Trauermarsch Beat im Repertoire. Diese Musik kann man nicht wirklich beschreiben, man muss sie sich anhören und das lohnt sich.

Fredi Hallauer

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