BAZE

Album: „Gott“

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Der Berner Rapper entfernt sich immer mehr vom HipHop und hat seinen ganz eigenen Stil mit diesem Album gefunden. Rap im weitesten Sinne ist es noch, nämlich Sprechgesang, ziemlich spröde, das macht die Stärke von Baze aus. Musikalisch ist es kein Jazz mehr wie beim letzten Album, sondern pure Elektronik. Es sind verzierte Beats, welche recht interessant sind. Wichtiger sind natürlich die Texte, welche ziemlich herbstlich, neblig und düster sind. Der Nebel spielt da eine Rolle, der alles frisst und verhüllt, oder die A1, die das Land zerschneidet und an grässlichen Shoppingcentren, Lusttempeln und Parkplätzen vorbeiführt. Baze singt auch von der Liebe die zu Hass wird. Er ist ein sehr guter Beobachter und analysiert die Seele der Menschen und damit auch seine. Die Texte sind nicht ganz einfach, wenn man sie tiefgründiger verstehen will, reicht einmal Anhören nicht. Dieses Album entwickelt seine Qualitäten je öfter man es hört.

Fredi Hallauer

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