TRAUFFER

Interview:

Am Seaside Festival Spiez 2017 sprach Fredi Hallauer mit Marc Trauffer

Album: „Schnupf, Schnaps & Edelwyss“ (Sony Music)

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Trauffer ist zurück und das von A bis Z sehr üppig. Die CD ist in einem Büchlein mit vielen Farbotos vom Justistal und dem Leben dort und Trauffer immer wieder mittendrin mit Kühen und Geissen, Scherrenschnitte sind abgebildet und einen gibt es sogar als Druck separat. Das Album dauert eine knappe Stunde und der Mitwirkenden sind deren sehr viele mit Jodelchor und Powerbläser. Diese Üppigkeit ist noch nicht genug, es tönt dann von Lied eins bis Lied 15 ebenfalls so. Kreativ war Trauffer musikalisch und textlich nicht gerade. Das Album beginnt bereits ähnlich wie das letzte, diesmal nicht mit Treichler sondern mit Alpaufzug. Dann ist musikalisch ebenfalls alles ähnlich, uiemlich volles Rohr und immer dieser Pseudojodel in jedem Lied. Textlich war Trauffer schon witziger, und „Geissepeter“ sollte vielleicht witzig sein, aber dieser Text ist in der heutigen Zeit ziemlich daneben und gegenüber Frauen nicht respektvoll. Diese Klänge sind vom „volksdümlichen“ Schlager nicht weit entfernt. Eigentlich schade, denn mit dieser Band und den ZusatzmuskerInnen gäbe es tolle Musik zu machen und nächstes mal etwas abgespeckt und nicht immer alle auf einmal. Danke.

Fredi Hallauer

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