LEN SANDER

Live: Bee-Flat im Progr Bern am 20. Dezember 2017

Bild Fredi Hallauer

Das Zürcher Quintett spielte zum zweiten Mal in der Turnhalle. Die Bühne war mit viel Elektronik beladen und so klang es dann auch. Einzig die Stimme der Sängerin wurde nicht durch ein Gerät gejagt, sonst war die Elektronik omnipräsent und dementsprechend entstand recht kühle Musik. Dieses Kühle stand in einem angenehmen Kontrast zu der warmen Stimme der Sängerin. Stilmässig pendelten die fünf zwischen Elektropop, purem Elektro, TripHop und es wurde dazwischen zu recht starkem Indiepop. Die Intros und Instrumentalnummern lockerten das Konzert auf und waren fein konzipierte Klangspielereien und -Gemälde. Das Publikum ging mit, war aber sehr ruhig, was zu dieser Musik sehr gut passte. An der Art des Auftritts dürfte noch gearbeitet werden, der Gitarrist war zu oft am Boden mit seinen Knöpfen beschäftigt und die Ausstrahlung aller Bandmitglieder hielt sich in Grenzen. Da wo die Sängerin den Text sang, man soll aus sich herausgehen und sich etwas getrauen, kam das nicht glaubhaft zum Publikum.

Fredi Hallauer

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