GRAND MOTHER’S FUNCK

Interview: Fredi Hallauer traf Daniel „Bean“ Bohnenblust am Tag vor der Plattentaufe und konnte ihm Fragen stellen.

LIVE: CD-Taufe in der Mühle Hunziken am 20. Januar 2017

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Die Band begann das Konzert ohne Sänger und lies den Funk-Zug langsam anrollen. Sie begannen mit den ruhigen Stücken, um die Spannung langsam zu steigern, aber auch um sich selber dann in Fahrt zu bringen. Sie überzeugten musikalisch von Anfang an mit der fantastischen Rhythmussektion von Bass, Schlagzeug und Perkussion und natürlich mit den Melodie Instrumenten Keyboards, Gitarre und Altosaxophon. Grand Mother’s Funck spielen den Funk der aus dem Jazz kommt und das war deutlich zu hören und die Jazzfreunde kamen ebenso zu ihrem Genuss wie die FunkliebhaberInnen die in der ausverkauften Mühli mit ihren Hüften hüpfen konnten. Alle Musiker hatten immer wieder Platz für Soli und nutzten den sehr kreativ. Nach und nach nahm der Funkzug Tempo auf und liess es richtig grooven. Der Sänger Rich Fonje kam dazu und machte seine Sache sehr gut. Die Band wurde nie zur Begleitband des Sängers degradiert, sondern der Gesang war ein weiteres Instrument. Gegen Ende des Konzertes griffen Grand Mother’s Funck tiefer in die Kiste und spielten auch den einen oder anderen alten Titel. Es war ein wunderschönes Konzert mit grooviger, ehrlicher und guter Musik.

Fredi Hallauer

CD: „Take The Money“ (Sound Service)

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Endlich wieder neue Töne der Funkband aus Bern. Sie sind nun sieben Musiker und spielen den herrlichen alten Funk, jazzig und groovig. Der Sänger Rich Fonje bringt tolle Vocals ein, ist aber nicht omnipräsent. Die ganze CD wird von niemandem dominiert, es ist wirklich eine Band die es hier zu hören gibt. Der Saxophonist Daniel „Bean“ Bohnenblust am Altosaxophon versteht es sehr gut den Lead zu übernehmen. Mal spielt er sehr smooth, dann wieder härter und exstatischer, dasselbe gilt für den Pianisten bzw. Keyboarder Andreas „Chnufi“ Michel, der wunderschöne Jazzparts einbringt. Die Rhythmussektion lässt es toll grooven, aber immer wieder hämmern sie tolle Breaks oder kurze Soli. Die Stücke und Songs unterscheiden sich deutlich voneinander und haben Wiedererkennungswert. Ein tolles Stück Musik.

Fredi Hallauer

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