THE SPARKLETTES

Interview: Vor dem Konzert am 1. Dezember in der Mahogany Hall sprach Fredi Hallauer mit Xenia Zampieri von The Sparklettes.

LIVE: Mahogany Hall Bern am 1. Dezember 2016

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Die vier Frauen in schwarz und gold gekleidet sangen ihr Programm Four Woman angereichert mit Liedern aus dem früheren Programmen. Es war ein Ohrenschmaus. Die vier Stimmen und sonst nichts übernahmen abwechslungsweise den Lead. Die Begleitung war dezent und nicht immer alle miteinander. Sehr feine Kost für die Ohren. Optisch standen oder sassen sie immer wieder an anderen Orten auf der Bühne, aber keine Choreographie die dem Gesang die Wichtigkeit nimmt. Ebenso war es mit den Ansagen. Kurze Ansagen der Lieder, aber auch nicht bei jedem Lied, dazwischen mal eine Anekdote aber nie Klamauk. Die vier Sängerinnen boten ein herrliches Programm mit viel Können und einigem Augenzwinkern. Das Repertoire entsprach der unten besprochenen CD und ein paar Songs, ebenfalls aus dem Bereich Pop und Jazz und als Zugabe dann noch „Let it Snow“ mit kleinen lustigen Kopfverkleidungen. The Sparklettes Live sind etwas vom Besten aus dieser Sparte das je zu hören war.

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Fredi Hallauer

 

CD: „Four Woman“ (ZampRecords)

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Die Sparklettes sind vier Frauen die sich an der Jazzschule getroffen haben und alle ihre eigenen Projekte haben. Xenia Zampieri, Martina Schibler, Isabelle Ritter und Myria Poffet sind auf der CD zu hören, heute sind noch Xenia Zampieri und Isabelle Ritter dabei und zwei neue Frauen. Das Konzept bleibt sich in etwa gleich, vier Frauen Stimmen. Sie singen Musik querbeet. Das Thema der Songs auf „Four Woman“ ist, wie kann es anders sein, die Frauen. Songs aus dem Jazz, Pop, oder Volksmusik, plus eine Eigenkomposition, begeistern die Ohren. Der Witz in „Es Wott Es Froueli z’Märit gah“ , wo natürlich die Strophe über die Frauen fehlt, oder das Medley mit Madonna Songs kommen vielen einigermassen bekannt vor, aber auch sonst gibt es Songs wie „Four Woman“ von Nina Simone oder „Grandma’s Hands“ von Bill Withers zu hören plus viele mehr. Nicht alle Songs sind gleich strukturiert, was die CD spannend macht. Mal ist es fast solistisch mit feinen Vocal Einwürfen, dann singen alle in gewohnter A-Capella Art oder alle singen, aber durcheinander. Neben der gewohnten A-Capella Art, die nicht oft zu hören ist, gibt es da und dort Erinnerungen an Zap Mama. Ganz sicher eine CD zum Anhören und vielleicht auch zum Verschenken.

Fredi Hallauer

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