GÖLÄ

Interview: Kurz vor seinem einzigen offiziellen Schweizer Konzert  am 13. August 2016 am Lakeland Festival in Erlach, sprach Fredi Hallauer mit Gölä

CD: „Stärne“ (Earthbeat/TBA)

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Gölä ist wieder da mit weiteren Mundartliedern. Aber diese CD gehört zu seinen schlechteren. Musikalisch hat er eine erstklassige Band, aber an den Bläsern wurde gesparrt, dafür jagt sie der Tastenmann mit seinem Synthie dazu und vor allem zu oft. Die Melodien sind nichts neues aber alt bewährt bei Gölä. Schlecht sind vor allem die Texte. Gölä scheint sehr verbittert zu sein und er schimpft und wettert gegen alles und jedes. Nur er und seine Frau sehen es richtig und machen es richtig. Er schimpft gegen die Politiker in Bern, gegen Penner, gegen Linke und gegen die Grünen und wenn man genau hinhört noch gegen mehr. Auch mit seinem Vater rechnet er ab und mit der ganzen Welt, und das alles nicht zimperlich. Eine Textzeile soll den Unsinn der Texte zeigen: “ Ig rüefe REVOLUTION u rume uf mit däm Pack, z Bärn unge bruchts e nöie Che Guevara, nume fahrt dä dissmal de Lingge a Chare“.

Besser und schöner tönt er wenn er nachdenklich wird wie bei „Stärne“. Im Sommer überzeugte er live am Lakelandfestival und darum kommt diese Stimmung die Gölä da verbreitet etwas unerwartet.

Fredi Hallauer

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