FOUR MILLION VIEWS

Interview: mit Oli Hartung, dem Gitarristen, interviewt von Fredi Hallauer am 3. Juni 2016

LIVE: Mühle Hunziken 4. Juni 2016

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Die Four Million View traten endlich nach der CD-Taufe wieder im Raum Bern auf. Ihr Konzert war ein differenzierter Musikgenuss. Im ersten Set waren sie noch verhalten, boten aber trotzdem bereits Höhepunkte. Gus McGregor war sehr guter Laune und erklärte seine Songs mit viel britischem Humor. Es ging um Liebe, verliebt sein, in den/die falsche verliebt sein, Beziehungskrisen und so weiter. Sam Bauer, der Schlagzeuger, sang einen wunderschönen Song mit einer eben solcher Stimme. Gus McGregor spielte übrigens immer die elektrische Gitarre. Musikalisch war es sehr vielschichtig und es war eine Freude den verschiedenen Instrumenten zu folgen und so hat jeder Song eigentlich verschiedene musikalische Facetten. Im zweiten Set legten die Vier dann richtig los und Four Million View wurde eine Rockband. Jüre Schmidhauser brillierte am Bass wie am Mikrofon, ebenso übernahm Oli Hartung einen Leadgesang mit seiner spröden, tiefen Stimme überraschte und überzeugte er. Four Million View ist eine heisse Liveband, welche ohne Mätzchen und Spektakel viel zum Hören bietet und die Leute tanzen lässt.

Fredi Hallauer

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CD: „Laughing At Wasps“ (Endorphin)

Four Million Views

Four Million Views ist die Debüt-CD der Band, aber im Prinzip sind das alles alte Bekannte und sie spielen auch in dieser Formation, oder fast, seit längerer Zeit zusammen. die Rede ist eigentlich von Gus McGregor und seiner Band. Dabei ist Oli Hartung an der Gitarre, Jüre „Ikarus“ Schmidhauser am Bass und Sami Bauer an den Drums. Zu hören ist Singer/Songwriter Musik im eher popigen Stil. die ersten Songs der CD tönen wie Gus McGregor, mit der soliden Arbeit der anderen Musiker. Dann wird es mutiger und experimenteller, aber immer noch auf dem bestehenden Fundament. Die Gitarren werden jazzig oder drücken ab, ebenfalls die perkussiv eingesetzten Drums spielen um die Melodien herum, legen den Boden und bleiben verspielt und der Bass nutzt die bestehenden Lücken um den Groove zu gestalten. Eine interessante Musik mit schöner Stimme und ansprechenden englischen Texten.

Fredi Hallauer

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